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Läufer- und Gehervereinigung Marathon Giessen 1974 e.V.

Vorsitzende Dr. Ute Blesik
Aussiger Str. 15
35415 Pohlheim
Telefon: +49 (0) 64 03 / 14 71
E-Mail: u.blesik [at] lgv-marathon.de
Internet: www.lgv-marathon.de

Aktuelles

 

Jahreshauptversammlung 27.1.2012

Unsere jährliche Mitgliederversammlung fand traditionell im „Grünen Baum“ in Watzenborn-Steinberg statt. Ein Viertel der Mitglieder war der Einladung gefolgt, unter Ihnen auch Gründungsmitglied Manfred Bück und Ehrenvorsitzender Wendelin Häusler.

In ihrem Bericht blickte Ute Blesik auf die Aktivitäten des letzten Jahres zurück, besonders auf die fünf Laufveranstaltungen, die die LGV erfolgreich ausgerichtet hatte. Die Helfer schulterten gemeinsam mit dem TV07 Watzenborn-Steinberg die Winterlaufserie, sie richteten den traditionellen Frühjahrslauf in der Wieseckaue und den Frauenlauf aus.
Der Kinderlauf im Rahmen des Frühjahrslaufes, der Grundschüler aus dem ganzen Landkreis anspricht, wird auch 25. März 2012 die 5, 10 und 21,1 km-Läufe ergänzen.
Der einzige mittelhessische Frauenlauf, der am 01.06.2012 bereits zum 9. Mal stattfinden wird, sprach auch im vergangenen Jahr wieder fast 300 Läufer- und Walker/innen an. Eine Spende von 450 € konnte dem Kindergarten der Technischen Hochschule Mittelhessen übergeben werden.
Positiv erwähnt wurde die verbesserte Zusammenarbeit mit dem Sportamt der Stadt Giessen.

Die sportlichen Ehrungen begannen mit Leni Elbing für mehrere 3. Plätze bei deutschen Meisterschaften im Straßen- und Bahngehen. Insgesamt errangen Mitglieder des Vereins 9 Podiumsplätze bei hessischen und 12 bei Kreismeisterschaften über verschiedene Distanzen. Kilometerkönigin des Vereins wurde zum wiederholten Mal Ines Fischer mit 539,5 Wettkampfkilometern.

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Monika Kronsbein und Erich Stephan ausgezeichnet, zehn weitere Mitglieder für ihre 10-jährige Treue zur LGV.

Ausführlich und kontrovers war die Diskussion um die zukünftige Beteiligung der LGV an der Ausrichtung der Winterlaufserie in Pohlheim. Die Mehrheit der Anwesenden sprach sich wegen der großen Arbeitsbelastung mit 5 ausgerichteten Läufen im Jahresverlauf für einen Ausstieg zur Winterlaufserie 2013/14 aus.

Mit dem Ausblick auf das Beschleunigungstraining des Vereins im Weststadion, die Winterwanderung am 26.02., die Vereinsfahrt zum Riesling-Lauf in Oestrich-Winkel und die Organisation des 37. Frühjahrslaufes endete die lebhafte Versammlung.

 

 

Vereinsfahrt 2011 nach Düsseldorf

Am Samstag, 17. September trafen wir uns um kurz nach 9 Uhr am Gießener Bahnhof. Los ging es im Zug nach Koblenz mit Kaffee und guter Laune bei sonnigem Wetter.
Glücklicherweise hatten wir den Startbahnhof des Zuges, so dass wir beste Voraussetzungen hatten trotz Bundesgartenschau Sitzplätze zu haben. Was für Läufer, wie wir es nun mal sind, auch wichtig ist.
Kurzer Aufenthalt zum Umsteigen Richtung Düsseldorf, alles prima.
Ein Erlebnis der besonderen Art hatten wir ab Leverkusen, denn an diesem Samstag fand ein Revierderby statt: Bayer Leverkusen gegen 1. FC Köln in Köln.
Menschenmassen auf dem Weg zum Stadion, Fußball scheint wirklich die wichtigste Sache der Welt zu sein. Nachdem die Abfahrt sich um eine halbe Stunde verzögerte, weil F-Fans natürlich am liebsten in einer Gruppe reisen und sich selten vom Eingangsbereich weg bewegen, was zur Folge hat, dass die andere Fans nicht einsteigen können, weil die auch nicht alleine sein wollen.....
OK, irgendwann ging es dann doch weiter. Der Ausstieg in Köln ging dann etwas flotter. Wir konnten entspannt weiterreisen bis Düsseldorf, waren allerdings eine halbe Stunde später als geplant.

Kurzer Weg mit der U-Bahn zum Hotel und eine kleine Erkundung der Innenstadt, denn die Hauptsache dieser Vereinsfahrt wartete ja schon auf uns: der SightRun. Aufgrund einiger "Verletzter" entschieden wir uns für einen SightWalk. Treffpunkt am berühmten Stadttor mit unserer drahtigen Bergläuferin Steffi Buss. Durch die Altstadt, vorbei an den markanten Düsseldorfer Hausbrauereien, kleineren Denkmälern und einigen Junggesellinnen und –gesellen beim Abschied feiern, trabten wir hinter Steffi her. Wir erfuhren u. a. ...

...was es mit dem Wahrzeichen des Düsseldorfer Radschlägers auf sich hat.
...dass Düsseldorf die einzige Stadt Deutschlands mit einem ausgeglichenen Haushalt ist
...wie der Killepitsch entstanden ist (was am späteren Abend noch eine Rolle spielen wird)
...warum die Reichen Düsseldorfer früher in Oberkassel wohnten
und wir bestaunten die Figuren auf den Litfasssäulen.
Nach 90 Minuten verabschiedeten wir uns von Steffi und machten uns am Fluss entlang auf den Heimweg zum Hotel.

Duschen, Schuhwechsel und wieder den Rhein auf unserer rechten Seite auf zur Hausbrauerei Schlüssel.
Hier erwartete uns eine Gaststätte der besonderen Art. Ich glaube, niemand von uns hätte dieses Lokal zuhause besucht. Touristen pur, Lautstärke unfassbar, Bedienung entsprechend unfreundlich. Im Besichtigungspreis für die Führung waren 2 Alt enthalten, Das erste gab es schon mal zur Beschwichtigung, weil die Führung später als vereinbart begann. Die war dann aber ganz lehrreich. Wie immer durften wir die Grundnahrungsmittel aus denen Bier sorry Alt gebraut wird, probieren. Ein Vorteil der Führung war, dass der Braukessel hinter Panzerglas vom Rest der Gaststätte abgetrennt war und auch ein Teil der Führung im Braukeller stattfand. So konnten sich unsere Ohren und Stimmbänder kurz erholen.
Anschließend Abendessen, noch ein paar Alt und dann wieder raus in den Trubel der Düsseldorfer Altstadt. Bei Temperaturen, so frühlingshaft wie tagsüber, schoben wir uns an den Menschenmassen vorbei dorthin, wo man auch um 23h noch Killepitsch in Flaschen kaufen oder aus kleinen, gut gefüllten Schnapsgläsern trinken kann. Sehr lecker, 98 Kräuter, fast schon Medizin. Noch ein paar Alt unterwegs zum Hotel und dann zog noch eine kleine Abordnung von uns los um nachzusehen, ob es wohl in Hotelnähe noch etwas zu trinken gibt. Denn: Wir sind ja in Düsseldorf!

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns (wieder mal) auf den Weg zum Rhein, denn dort wollten wir die Stadt mal aus einer anderen Perspektive betrachten,. Jetzt war recht windig und die Sonne ließ sich ziemlich bitten. Ein gute Stunde schipperten wir den Rhein auf und ab.

Nur einer von uns hatte dieses Glück nicht, denn der musste noch, nein doch nicht die Welt, aber doch eine wichtige Unternehmung retten und stand deshalb des öfteren mit dem Smartphone neben uns und musste sogar nach dem Frühstück schon zurück.

Statt eines Mittagessens in der Stadt, entschieden wir uns für eine frühere Rückfahrt und beschlossen, auch diese Vereinsfahrt fast schon traditionell in der Pizzeria Adria in der Frankfurter Straße zu beenden.

Alles in allem war es eine schöne Fahrt: Herausgerissen aus dem Alltag mal etwas anderes zu erleben und sich außerhalb der Lauftreffs etwas länger unterhalten zu können.

Sabine Thomas